mit Harald Hellstern
Samstag, 14. Februar 2026 | 10 – 12 Uhr
Wie werden Entscheidungen über Rüstungsexporte aus Deutschland getroffen?
Wer trägt dafür Verantwortung?
In diesem interaktiven Planspiel zur Rüstungsexportkontrolle schlüpfen die Teilnehmenden in unterschiedliche Rollen und erleben hautnah, wie komplex und konfliktreich Genehmigungsverfahren für Waffenexporte sind.
Ausgangspunkt ist ein fiktiver Antrag auf eine Rüstungsexportgenehmigung, wie er in ähnlicher Form regelmäßig in Deutschland gestellt wird. Nach einer kurzen Einführung in den rechtlichen und politischen Rahmen deutscher Rüstungsexporte übernehmen Teilnehmende Rollen aus Rüstungsindustrie, Politik und Friedensbewegung.
Die übrigen Teilnehmenden fungieren als Jury: Sie hören Argumente, stellen Fragen, wägen Interessen ab – und treffen am Ende selbst die Entscheidung, ob die Exportgenehmigung erteilt wird oder nicht.
Der Workshop ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit:
- den politischen und ethischen Dimensionen von Waffenexporten
- den rechtlichen Grundlagen der deutschen Rüstungsexportpolitik
- den Handlungsspielräumen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft
👉 Ein interaktives Format für alle, die Rüstungsexporte nicht nur kritisieren, sondern verstehen wollen.
Hinweis: Dieser Workshop findet ausschließlich auf Deutsch statt.
Samstag, 14. Februar 2026 | 10 – 12 Uhr | Salesianum, St.-Wolfgangs-Platz 11, München
