Sonntag, 15. Februar 2026 | 18 Uhr | in Präsenz
Gemeinsames Gebet für Frieden und Verständigung
Das Friedensgebet der Religionen ist ein zentraler Moment der Besinnung und des gemeinsamen Innehaltens im Rahmen der Münchner Friedenskonferenz 2026. In einer Zeit globaler Krisen, bewaffneter Konflikte und gesellschaftlicher Polarisierung lädt dieses interreligiöse Gebet dazu ein, innezuhalten und gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Dialog und Menschlichkeit zu setzen.
Jüdinnen und Juden, Christinnen und Christen, Muslima und Muslime, Bahá’i, Buddhistinnen und Buddhisten kommen zusammen, um aus ihren jeweiligen religiösen Traditionen heraus für den Frieden zu beten. Das Friedensgebet macht die spirituelle Vielfalt sichtbar und betont zugleich das Gemeinsame: die Verantwortung aller Religionen für Gewaltfreiheit, Mitgefühl und ein respektvolles Zusammenleben.
Das interreligiöse Friedensgebet versteht sich bewusst als offener Raum. Es richtet sich nicht nur an religiöse Menschen, sondern an alle, die nach Wegen zu Frieden, Verständigung und Solidarität suchen. Durch Gebete, Texte, Stille und symbolische Handlungen entsteht ein Moment gemeinsamer Hoffnung – jenseits politischer, kultureller oder weltanschaulicher Grenzen.
Mit dem Friedensgebet der Religionen setzt die Münchner Friedenskonferenz ein starkes Zeichen für interreligiösen Dialog, friedliche Koexistenz und die Überzeugung, dass nachhaltiger Frieden ohne gegenseitiges Zuhören und Anerkennen nicht möglich ist. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Abend teilzunehmen und gemeinsam für eine friedlichere Welt einzustehen.

