Ausstellungen

Sei Friedenskünstlerin

Kriegssüchtig

Kriegssüchtig ist eine politische Ausstellung zur aktuellen Debatte um „Kriegstüchtigkeit“, Aufrüstung und die strategische Neuausrichtung deutscher Sicherheitspolitik.
Auf 13 Plakaten (DIN A0) analysiert die Ausstellung die historischen, finanziellen und geopolitischen Dimensionen der militärischen Aufrüstung – von den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

Themen der Ausstellung

Die Ausstellung behandelt unter anderem folgende Schwerpunkte:

  • „Kriegstüchtig werden?“ – Historische Einordnung
    Parallelen und Brüche zwischen aktueller Aufrüstungsrhetorik und den Erfahrungen der Weltkriege.
  • Globale und finanzielle Dimension der Aufrüstung
    Entwicklung der Rüstungsausgaben, Auswirkungen auf Staatshaushalt und Sozialstaat.
  • NATO und Russland – Militärische Bedrohung oder sicherheitspolitische Konstruktion?
    Kritische Auseinandersetzung mit der Behauptung einer unmittelbaren militärischen Bedrohung der NATO durch Russland.
  • Deutsche Sicherheitspolitik seit 1992
    Analyse der strategischen Neuorientierung nach dem Ende des Kalten Krieges.
  • Atomwaffen und neue Mittelstreckenraketen
    Erinnerung an die fortbestehende nukleare Bedrohung.
    Einordnung geplanter Stationierungen – etwa auf dem Truppenübungsplatz Truppenübungsplatz Grafenwöhr – in Strategien wie „Erstschlag“ und „Entwaffnungsschlag“.

Die Ausstellung informiert zudem über geplante Aktivitäten gegen die Stationierung neuer Raketensysteme.


Ausstellung in München – Termine & Ort

Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, München
Zeitraum: 2. März 2026 – 30. März 2026
Vernissage: 2. März 2026, 18:00 Uhr (Foyer)


Ausstellung ausleihen

Die Ausstellung „Kriegssüchtig“ (13 Tafeln, DIN A0) kann bundesweit entliehen werden.

Anfragen:
📧 bayern@dfg-vk.de

SchülerInnen-Kunstwettbewerb „Kreativ für den Frieden – Sei FriedenskünstlerIn“

Seit dem Start unseres Schüler*innen-Kunstwettbewerbs 2023 eskaliert die Gewalt in kriegerischen Konflikten zunehmend. Gerade deshalb erscheint uns die kreative Auseinandersetzung mit dem Frieden umso dringlicher.

Besonders bei Jugendlichen sehen wir einen wachsenden Bedarf der Aufarbeitung! Mit dem Kunstwettbewerb für Schüler*innen möchten wir unseren Beitrag leisten und eine Art Plattform für dieses emotionale – die Schüler*innen direkt betreffende – Thema schaffen.

Wir haben den Kunstpreis nach der Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein benannt. Anna Bernhardine Eckstein ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die aus der Region stammende Vorkämpferin für den Völkerbund und den Weltfrieden. Sie wurde am 14. Juni 1868 in Coburg geboren und verschied am 16. Oktober 1947 ebenda. Die Verfechterin von Völkerverständigung und Frieden ist heute beinahe in Vergessenheit geraten. Dabei steht sie als Initiatorin der Weltfriedenspetition und Unterstützerin der deutschen und internationalen Friedensbewegung in einer Reihe mit den Trägern des Friedensnobelpreises.

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