Friedenskonferenz München

Die Friedenskonferenz 2021 ist in Planung. 19.2. - 21.2. 2021


Internationale Münchner Friedenskonferenz
auf Einladung in den Münchner Kammerspielen

19.  -  21. Februar 2021
Ort: MK Werkraum und Online

Freitag Mittag

13.00 h – 14.00 h

Shadow Munich Security Conference

Opening Performence

 

Freitag Nachmittag

14.00 – 18.00

Internationale
Münchner
Friedenskonferenz

„Sicherheit neu denken (Snd)“

mit Stefan Maaß,
Einführung für Newcomer (1 Std) und Workshops für Teilaspekte (1,5 Std)

Freitag Abend

19.30 – 22.00

Internationale
Münchner
Friedenskonferenz

1. Panel und Diskussion

Friedensfähigkeit in Zeiten der Pandemie

Prof. Dr. Dr. Joachim Bauer (angefragt)
Stefan Maaß (Snd)

 

Samstag Vormittag

10.00 – 13.00 h

Shadow Munich Security Conference

 

Samstag Nachmittag

14.00 – 15.00 h

Internationale
Münchner
Friedenskonferenz

Live von der Friedensdemo

Samstag Abend

19.30 – 22.00

Shadow Munich Security Conference

2. Panel and Discussion

Peace - Ecology - Justice

Prof. Dr. Maja Göpel (angefragt)

 

Sonntag Vormittag 10.30 h

Internationale
Münchner
Friedenskonferenz
Friedensgebet der Religionen

Sonntag Vormittag

11.30 h

Shadow Munich Security Conference

Abschluss

Eventuell Resumee/Protokoll einer Künstlerin

Sonntag Nachmittag

15.00 h

Petra-Kelly-Stiftung Abschlussveranstaltung

Rückblick

Programmplanung Stand 21.10.2020


Neu:

Auf Einladung der Münchner Kammerspiele (MK) in den Räumen der MK
Programm alternierend
Shadow Munich Security Confernce und Internationale Münchner Friedenskonferenz

Virtuelle Konferenz in Zeiten der Pandemie

Die Bühne wird zum Fernsehstudio. Fragen per E-Mail: 
Link für die Übertragung auf: www.friedenskonferenz.info

Begrenzte Plätze - Tickets online bei MK

 

Schwerpunkt der Friedenskonferenz 2021:     

Sicherheit neu denken - von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik     

ein kompletter Umstieg von der militärischen zu ziviler Sicherheitspolitik ist möglich – das zeigt ein entsprechendes Szenario der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Das Szenario lädt dazu ein, eine Zukunft zu denken, in der wir pro Jahr 80 Mrd. Euro in die zivile Krisenprävention anstatt in die Bundeswehr investieren. Grundlage sind bereits erprobte und realisierte Instrumente ziviler Prävention, gerechtes Wirtschaften, die Förderung nachhaltiger Entwicklung im Nahen Osten und Afrika sowie eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland bzw. der Eurasischen Wirtschaftsunion.

So könnte die OSZE zur polizeilichen Sicherheitsorganisation für Europa ausgebaut und die Bundeswehr komplett zum Technischen Hilfswerk transformiert werden.

Das Szenario zeigt auf, wie wir erprobte Instrumente gewaltfreier Krisenprävention konsequent weiterentwickeln und uns der Möglichkeit einer aktiven gewaltfreien Sicherheitspolitik öffnen können. Und es beschreibt, wie durch eine gemeinsame Kampagne der Zivilgesellschaft und der Kirchen entsprechende Bundestagsbeschlüsse im Jahr 2025 und 2035 vorbereitet werden könnten.

Ralf Becker, Projektkoordinator der Evangelischen Landeskirche in Baden, stellt am Freitag Abend das Szenario und die geplante Kampagne zur Umsetzung des Szenarios vor, die seit 2019 von einem 15-köpfigen Team aus 14 Organisationen vorbereitet wird.

www.sicherheitneudenken.de


Die Aktionsberatung der Initiative

„abrüsten statt aufrüsten“

am Sonntag, 11. Oktober 2020 im Frankfurter Gewerkschaftshaus hat die Friedensbewegung aufgerufen, am Samstag, 5. Dezember 2020 bundesweit und dezentral an möglichst vielen Orten gegen die weitere Steigerung der Rüstungsausgaben zu protestieren. Die abschließenden Haushaltsberatungen im Bundestag in der Folgewoche (7. – 12. Dezember 2020) dürfen nicht ohne Protest hingenommen werden . „Die bisher 175.000 Unterschriften unter dem Aufruf machen Mut für weitere Aktionen“, war die übereinstimmende Meinung.

Der Frankfurter Appell (siehe Anlage) wurde bei der Aktionskonferenz vorgestellt,  in dem heißt es: „Das Gespenst des Kalten Krieges ist zurück. Das Krebsgeschwür des Nationalismus breitet sich aus. Soziale Ungleichheiten spitzen sich zu. Die globale Klimakrise bedroht die Menschheit. Kriege und Naturzerstörung sind entscheidende Gründe für Flucht und Vertreibung. Die Corona-Pandemie ist ein Beleg dafür, dass die sozialen und ökologischen Schutzschichten des men­schlichen Lebens dünn geworden sind. Es drohen neue Verteilungskämpfe – national, europäisch, global.

Das Gebot der Stunde lautet: Investitionen in die soziale und ökologische Gestaltung der Transforma­tion - in Hochschulen, Schulen und Kitas, in den sozialen Wohnungsbau, in die öffentliche Infrastruk­tur, in mehr soziale Sicherheit und in den Klimaschutz und eine ökologische Kreislaufwirtschaft. Denn wer den Frieden will, muss für den Frieden kämpfen.“

Bei der Konferenz sprachen sich Vertreterinnen und Vertreter vom DGB, von Ver.d.i und der IG Metall, von black lives matter, den Naturfreunden, IPPNW und Greenpeace für gemeinsame Initiativen gegen die weitere Hochrüstung und für gemeinsame Aktionen aus. Über 100 Friedensaktive aus allen Teilen des Landes nahmen im Gewerkschaftshaus und virtuell über ZOOM an der Aktionskonferenz teil und forderten eine neue Friedens- und Entspannungspolitik, ein System gemeinsamer Sicherheit und kontrollierte Abrüstung.

Der Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ in seiner erweiterten Zusammensetzung wird seine Aktivitäten verstärken.

Reiner Braun (International Peace Bureau),  Barbara Dieckmann (Welthungerhilfe), Thomas Fischer (DGB), Philipp Ingenleuf (Netzwerk Friedenskooperative) Christoph von Lieven (Greenpeace), Michael Müller (Naturfreunde, Staatssekretär a. D.), Willi van Ooyen (Friedensratschlag), Miriam Rapior (BUNDjugend, Fridays for Futures), Uwe Wötzel (Ver.di), Thomas Würdinger (IG Metall), Olaf Zimmermann. (Deutscher Kulturrat).


Die Friedenskonferenz auf facebook

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Hinweis:

Das anfertigen von Video- und Tonaufzeichnungen sowie fotografieren kann bei unseren Veranstaltungen nur nach Rücksprache mit und Genehmigung durch den Trägerkeis Friedenskonferenz erfolgen. Veröffentlichungen (Internet) von Videoaufnahmen können nur nach Genehmigung durch den Trägerkreis erfolgen.

 

 

 

 


Übersicht Themen und ReferentInnen der Münchner Friedenskonferenz 2003- 2014
Artikel von Thomas Rödl zur Entstehung und zum politischen Umfeld der Münchner Friedenskonferenz
Beobachtungen auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 von Prof. Mohssen Massarrat
 
Eindrücke von der Sicherheitskonferenz 2016

 

Trägerkreis der Friedenskonferenz (Stand September 2020):

 


Organisation und Koordination:
Der Trägerkreis in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk zur Förderung der Friedensarbeit der DFG-VK Bayern (Geschäftsführer: Thomas Rödl)
Koordinationsbüro des Trägerkreises, c/o DFG-VK Bayern, Schwanthalerstr. 133,
80339 München, Tel 089 - 89 62 34 46; Fax 089 - 834 15 18; E-Mail: muenchen@dfg-vk.de

 


Wir bitten um Spenden zur Finanzierung der Friedenskonferenz!

Ihr Beitrag wird es uns ermöglichen, auch im nächsten Jahr eine internationale Friedenskonferenz durchzuführen!
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Wir bedanken uns bei allen UnterstützerInnen, die die Durchführung der Konferenz ermöglichen!

Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

 


Wir danken den UnterstützerInnen:
Katholischer Fonds; Bertha-von-Suttner-Stiftung der DFG-VK; Kurt-Eisner-Verein / Rosa-Luxemburg-Stiftung; Augsburger Friedensinitiative; FI Bad Tölz; Münchner Friedensbündnis; Arbeitsstelle KoKon der Ev. Landeskirche; Ökumenisches Netz Bayern;  sowie weiteren EinzelspenderInnen.

 

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