Friedenskonferenz München

 

Daniela Dahn

daniela.dahn@berlin.de

Kontakt über Rowohlt Verlag: Frau Lisa Marie Paesike, Tel.: 040 – 72 72 314

Biografie

Kritisieren heißt: sich verantwortlich fühlen. Gerade wenn wir bereit sind, die permanenten Unzulänglichkeit als den Zustand anzunehmen, der uns gegeben ist, sollten wir nicht so tun, als wäre das nichts. Wer nie versucht hat, sich einzumischen, soll nicht behaupten, es ginge nicht.

Daniela Dahn, geboren 1949 in Berlin. Aufgewachsen und Abitur in Kleinmachnow. Volontärin bei DEFA und Fernsehen. Journalistik-Studium in Leipzig bis 1973. Fernsehjournalistin. Kündigung 1981, Rückzug aus journalistischer Tätigkeit. Seit 1982 freie Schriftstellerin in Berlin. Im Herbst 1989 Gründungsmitglied des “Demokratischen Aufbruchs”, später auch hier Rückzug.

Bibliografie - Bücher im Rowohlt Verlag:

Mitgliedschaften:
PEN, Beirat der Humanistischen Union, Internationale Untersuchungskommission „Grundrechte und Globalisierung”. Stellvertretende Vorsitzende des Willy-Brandt-Kreis e.V.

Auszeichnungen:
Fontane-Preis, Berlin-Preis, Tucholsky-Preis, Louise-Schroeder-Medaille, Börne-Preis.

17.-18.2.2017: Referentin auf der Internationalen Münchner Friedenskonferenz, Beobachterin auf der Münchner Sicherheitskonferenz für die Projektgruppe MSKverändern e. V., Grußwort auf der Demo gegen die Münchner Sicherheitskonferenz


 

Harald Welzer    

FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit. Mail: mail@futurzwei.org ; www.futurzwei.org


... hat am 11.2. mit folgender Begründung abgesagt:

" Ich fürchte, ich teile Ihre Positionen und auch das Anliegen der Friedenskonferenz an vielen Stellen nicht. Ich glaube, dass in der gegenwärtigen geopolitischen Situation an Abrüstung und Senkung der Rüstungsausgaben in Deutschland nicht zu denken ist; von Ihren Forderungen an die deutsche Politik teile ich lediglich die zur Reduktion der Waffenexporte. Deshalb glaube ich, dass ich ein kontraproduktiver Redner für Ihre Anliegen bin und muss daher leider absagen. "


Harald Welzer (* 27. Juli 1958 in Bissendorf bei Hannover) ist ein deutscher Soziologe und Sozialpsychologe.

Harald Welzer ist Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung „Futurzwei“ und seit Juli 2012 Honorarprofessor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg, wo er das Norbert Elias Center for Transformation Design & Research leitet. Außerdem ist Welzer Affiliated Member of Faculty am Marial-Center der Emory University (Atlanta/USA), er lehrt an der Universität St. Gallen und ist Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung und im Zukunftsrat des Landes Schleswig-Holstein. Die Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind Erinnerung, Gruppengewalt und kulturwissenschaftliche Klimafolgenforschung.

Zuvor war Welzer Direktor des Centers for Interdisciplinary Memory Research (CMR) und Leiter verschiedener Teilprojekte des Forschungsschwerpunkts KlimaKultur am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Zudem war er Professor für Sozialpsychologie an der Universität Witten/Herdecke. Auf dem Kongress "Bildungsbiennale" des Reinhard Kahl ("Archiv der Zukunft") 2011 in Bregenz hatte er angekündigt, diese Verbeamtung aufzukündigen, um ein fachliches und politisches Zeichen für „Futurzwei“ zu setzen.

Welzer studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Literatur an der Universität Hannover, wurde dort 1988 in Soziologie promoviert und habilitierte sich 1993 in Sozialpsychologie sowie 2001 in Soziologie.

Die Bücher von Harald Welzer sind in 22 Sprachen übersetzt worden.

Buchtitel – eine Auswahl

Ein Interview: http://www.taz.de/!5183425/


Fabian Scheidler      

www.kontext-tv.de/
www.megamaschine.org
www.counter-images.de

Geboren 1968 in Bochum, arbeitet als Autor, journalistisch und künstlerisch u. a. für Theater und Oper

Journalistische Arbeit:

2009 bis heute: Gründer und Chefredakteur (mit David Goeßmann) des unabhängigen Fernsehmagazins Kontext TV, das regelmäßig Beiträge zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert.

2010: Financial Crimes: Konzept, Redaktion und Beiträge für das Plagiat der Tageszeitung Financial Times, mit weiteren Beiträgen von Harald Schumann, Heribert Prantl, Ulrike Herrmann, Daniela Dahn, Georg Schramm und Werner Rügemer.

2009: DIE ZEIT – eine Ausgabe aus der Zukunft: Konzept, Redaktion und Beiträge für das Plagiat der Wochenzeitschrift DIE ZEIT, ausgezeichnet mit dem Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus.

Neuestes Buch:

Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation, Promedia Verlag, Wien 2015

Ausführliche Vita: www.megamaschine.org/autor/

 

 

 


 

Elsa Rassbach          

CODEPINK spokesperson in Germany (www.codepink.org). ; elsarassbach@gmail.com

+49 170 738 1450

ELSA RASSBACH is a co-founder of the German Drone Campaign network (“Drohnen-Kampagne”) and helped launch discussions about the German government’s role in supporting illegal U.S. drone killings via AFB Ramstein. Inspired by participation in CODEPINK protests at AFB Beale and AFB Creech, she was also with CODEPINK on the Gaza Freedom March in in Cairo in 2009 with the delegation to Gaza in 2012. Elsa was born and raised in the U.S.; her father left Germany in 1938. As a student at the Berlin film academy in the late 1960s/early 1970s, she worked with GIs in Germany who were resisting the Vietnam War. Subsequently she was a producer and screenwriter for U.S. public television in Boston and New York for 20 years. She is best known for award-winning work on the NOVA series and on the history of American labor and struggles of black people for prime time U.S. television. Since the 1990s she has been an independent filmmaker and journalist. Following the U.S. invasion of Iraq in 2003, she organized campaigns in support of GIs in Germany who resisted participation in the Iraq war. She works with several U.S. and German organizations, including CODEPINK, UNAC (United National Antiwar Coalition), DFG-VK (the German section of War Resisters International) and attac.
 

ELSA RASSBACH ist eine der Mitbegründer*innen der deutschen “Drohnen-Kampagne“ und hat dazu beigetragen, die Diskussionen über die Rolle der Bundesregierung in der Unterstützung von rechtswidrigen Tötungen mittels Drohnen durch die USA über dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein anzustoßen. Sie wurde inspiriert durch ihre Teilnahme an Protesten von CODEPINK an den US-Stützpunkten Creech und Beale und hat auch mit CODEPINK am Gaza-Freiheitsmarsch in Kairo 2009 und in einer Delegation nach Gaza 2012 teilgenommen. Elsa ist in den USA geboren und aufgewachsen; ihr Vater ist 1938 aus Deutschland emigriert. Als Studentin an der Filmakademie in Berlin (DFFB) in den späten 60ern und frühen 70ern unterstützte sie den GI-Widerstand gegen den Vietnam-Krieg. Im Folgenden arbeitete sie für 20 Jahre als Produzentin und Autorin für das US-öffentlich-rechtliche Fernsehen. Sie ist vor allem bekannt durch ihre preisgekrönte Filmarbeit für die Fernsehreihe NOVA und über die Geschichte der US-Afroamerikanischen- und Arbeiterbewegungen für das US-Abendfernsehen. Seit den 90ern ist sie unabhängige Filmemacherin und Journalistin. Nach dem Überfall der USA auf Irak 2003 organisierte sie Unterstutzungskampagnen für GIs in Deutschland, die Widerstand gegen den Irakkrieg leisteten. Sie arbeitet mit mehreren US-amerikanischen und deutschen Gruppen zusammen, u.a. CODEPINK,UNAC (United National Antiwar Coalition), DFG-VK und ATTAC.

Filme - eine kurze Auswahl

-- "The Killing Floor" (1985), Sundance Film Festival Special Jury Award

118 Min., Englisch http://www.thekillingfloor-thefilm.com

-- "We Were Soldiers in the 'War on Terror': Zeugnisse aus dem Irakkrieg" (2012)

23 Min., Englisch mit deutschen Untertiteln https://vimeo.com/61959387

Journalistische Beiträge u. a. in Truthout, Common Dreams, Peace Review, Mondoweiss, Counterpunch, +972, junge Welt, Neues Deutschland, ZivilCourage, IPPNW forum. Siehe auch "Wie sich Europäer der Drohnen- und Roboter-Kriegsführung widersetzen" in Töten per Fernbedienung, red. Peter Strutynski, 2013 und "Aktivistin gegen den Vietnamkrieg" in Die 68erinnen, red. Ute Kätzel 2002, 2008

kurze Videos mit Elsa Rassbach:

http://codepink-in-germany.org/2016/03/06/videos/ (nach unten scrollen)

 

WAS IST CODEPINK?

CODEPINK (oder Code Pink) ist eine von Frauen initiierte, basisdemokratische Bewegung für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Die Gruppe wurde am 2. Oktober 2002, dem Geburtstag Mahatma Gandhis, in den USA gegründet. Mit kreativen Kampagnen und dem Bekenntnis zur Gewaltfreiheit betont CODEPINK den Spaß und den Humor an ihrer und bei ihrer Arbeit trotz der Ernsthaftigkeit der Themen, die eine breit gefasste Lobbyarbeit beim US-Kongress, mit spektakulären Medienauftritten bis zum friedlichen Zivilwiderstand umfasst. Der Name CODEPINK ist eine Anspielung auf das Farbcodesystem, das von der Bush-Regierung nach dem 11.09.2001 im „Krieg gegen den Terror“ eingeführt wurde, womit die Bürger*innen vom Homeland Security (Ministerium für Innere Sicherheit) über den Grad der jeweiligen Terror-Gefahr im Land und das nötige Verhalten informiert werden sollten. CODEPINK wurde in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet. In Deutschland z.B. hat CODEPINK zusammen mit „Lebenslaute“ den 2014 Aachener Friedenspreis erhalten (www.aachener-friedenspreis.de/preistraeger/archiv/jahr-2014.html). Das Buch über den US Drohnenkrieg der Mitbegründerin Medea Benjamin ist schon 2013 in deutscher Fassung veröffentlicht worden (www.laika-verlag.de/edition-provo/medea-benjamin-drohnenkrieg-–-tod-aus-heiterem-himmel).

Nach Ansicht von CODEPINK ist der illegale Drohnenkrieg der USA eine wichtige Ursache des weltweit eskalierenden Terrorismus und der Flüchtlingswellen.

Eine Delegation von sieben langjährigen CODEPINK-Aktivist*innen werden am 15. April den 2016 Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt feierlich entgegen nehmen (http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/wilhelmine-von-bayreuth-preis-fuer-us).

In den Tagen vor und nach der Preisverleihung in Bayreuth werden die CODEPINK-Delegierten eine Rundreise in Deutschland machen, um sich mit der deutschen Bevölkerung und mit Politiker*innen und Journalist*innen über Friedensthemen auszutauschen. Schwerpunkt in den aktuellen Friedensbemühungen der Delegation ist die Diskussion um die zentrale Rolle der Air Base Ramstein (bei Kaiserslautern) und AFRICOM (Stuttgart) in den US-Drohnenkriegen sowie die Modernisierung der US-Atomwaffen in Büchel/ Eifel.

 


Clemens Ronnefeldt

Referent für Friedensfragen beim deutschen 

Zweig des internationalen Versöhnungsbundes

A.-v.-Humboldt-Weg 8a, 85354 Freising

 

Tel. 08161 54 70 15, Fax 08161 54 70 16

C.Ronnefeldt@t-online.de 

www.versoehnungsbund.de

 

Clemens Ronnefeldt wurde 1960 in Worms geboren. Von 1981 bis 1986 studierte er an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz und an der philosophisch-theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main.

Von 1982 bis 1983 absolvierte er eine studienbegleitende Ausbildung zur Friedensarbeit an der Heimvolkshochschule Bückeburg.

Bis 1992 war er Sprecher der Katholisc hen Friedensbewegung „Pax Christi“ im Bistum Mainz. Seit 1992 ist er als Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des „Internationalen Versöhnungsbundes“ tätig.

Seine Schwerpunkte sind der Nahe und Mittlere Osten und das ehemalige Jugoslawien. Clemens Ronnefeldt hat teilgenommen an Friedensdelegationen im Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel und Palästina und an Einsätzen in Flüchtlingslagern. Darüber hinaus beteiligte er sich an der Unterstützung von Friedensgruppen in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien.

Er ist Autor des Buches "Die neue Nato, Irak und Jugoslawien", herausgegeben vom deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, Minden, 2. Auflage, 2002

sowie zahlreicher Artikel und Hintergrundanalysen.

2017: Peter Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung der Philipps Universität Marburg

Interview aktuell mit Clemens Ronnefeldt:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/interview-risikobereit-fuer-den-frieden-1.3343839


 

Wiltrud Rösch-Metzler       

Bundesvorsitzende von Pax Christi

paxchristi@roesch-metzler.de

 

Wiltrud Rösch-Metzler arbeitet als freie Journalistin in Stuttgart.

Ausbildung: Politologie M.A./University of Florida und Diplomjournalistin/Universität Hohenheim,

ist seit 2009 Bundesvorsitzende der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi,

2010-2016: Mitglied im internationalen Vorstand von pax christi

2000-2009: Sprecherin der pax christi-Nahostkommission

http://www.friedensdekade.de/pressebericht/verantwortung-ja-krieg-nein-interview-der-oekumenischen-friedensdekade-mit-pax-christi/


Stefan Maaß

Leiter Arbeitsstelle Frieden, der evangelischen Landeskirche in Baden

Blumenstraße 1-7, 76133 Karlsruhe, 0721 9175470

Stefan.Maass@ekiba.de

Die Arbeitsschwerpunkte von Stefan Maaß:

Die Arbeitsstelle Frieden ist eine Fachstelle für alle Fragen rund um das

Thema Frieden. Wir haben verschiedene Schwerpunkte, diese reichen

von der Leitung des Prozesses "Kirche des gerechten Friedens werden"

über die Entsendung von Freiwilligen ins Auslands bis hin zur

Gewaltprävention in Gemeinde und Schule und auch die Begleitung von

Soldaten auf dem Weg zur Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer ist

eine wichtige Aufgabe von uns.

2013 hat die Landessynode einen Beschluss zur Friedensethik gefasst und seit 2014 gibt es ein umfassendes Programm der Landeskirche zur Umsetzung.

Friedenspädagogik (Friedensstifter)

Im Rahmen des Programmes Jugendliche werden Friedensstifter werden Schulklassen und Konfirmandengruppen befähigt,

Gewalt zu erkennen und zu überwinden - sich also für den Frieden einzusetzen.

Beratung von Kriegsdienstverweigerern

Wir beraten Soldatinnen und Soldaten die aus Gewissengründen den Kriegsdienst verweigern wollen.

Stefan Maaß tritt als Referen im Rahmen der Internationalen Münchner Friedenskonferenz am 18.2.2017, 19.00 h, in der Veranstaltung „Friedensethik – Friedenspolitik“ auf. Mit Kirchen und Gewerkschaften im Gespräch.


 

Renate Börger

geb. 1954, ist freie Journalistin, vor allem Rundfunk, aktiv beim         
globalisierungskritischen Netzwerk Attac sowie in der Ernst-Friedrich Schumacher-
Gesellschaft („Small is beautiful!“)
Bei der Internationalen Münchner Friedenskonferenz 2017: Moderation am
18.2.2017 bei der Diskussion des Manifests zum Schutz der Menschenrechte
durch Prävention

 


Simone Burger


eMail: simone.burger@dgb.de                               

Regionsgeschäftsführerin und Vorsitzende DGB Kreisverband München
Betreuungsbereich: München Stadt und Land, Starnberg, Dachau, Fürstenfeldbruck

Zuständigkeiten: politische Planung und Kampagnen
SPD-Stadträtin, Fachsprecherin für Arbeitsmarktpolitik, stellv. Sprecherin im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft
Mitglied in den Ausschüssen:
Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft
Gesundheitsausschuss
Sozialausschuss
Geboren 1979 im Oberallgäu, Studium der Politikwissenschaft,
seit 2012 DGB-Regionsgeschäftsführerin München.
Im Stadtrat seit 2014.
Aufsichtsrätin bei: Münchner Arbeit gGmbH (ehemals Freimanner Werkstatt), MGH-Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH, Stadtwerke München (SWM); GmbH und SWM Services GmbH

Besondere Anliegen: Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen; eine zukunftsorientierte berufliche Ausbildung
Zugang für alle zu einer sehr guten Gesundheitsversorgung; ein soziales München, in dem sich alle zu Hause fühlen

Informationen zu den ReferentInnen von 2016 finden Sie unter Archiv 2016


 

Home :: Impressum