Friedenskonferenz München

Aktuelle Mitteilung an die Medien                                                                                           18.2.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten um Berichterstattung.

Zum 15. Mal findet die diesjährige Internationale Münchner Friedenskonferenz statt. Der Saal im Alten Rat bei der Hauptveranstaltung am 17.2.2017 war voll – das Publikum mit 350 Besuchenden war von den lebendigen und informativen Beiträgen begeistert. Die Neurosenheimer spielten auf und sorgten für den musikalischen Genuss.

Die Referent*innen des Abends vom 17.2. und am Vormittag des 18.2. plädierten für Sicherheit durch Verhandlungen, für Frieden und Abrüstung, jeweils von ihren Spezialgebieten aus:

Im Diskussionsforum von heute Vormittag kam die Frage auf, was die Friedensbewegung denn bewirken würde. Alle Referierenden sprechen sich für Milieu-übergreifende Bündnisse aus. Es ist ein Politikum: Die Nicht-Regierungsorganisationen müssten mit mehr Geld ausgestattet werden. Eine ehrenamtlich arbeitende Friedensbewegung kann nicht das leisten, was die gutbezahlten Vollzeitlobbyisten der Industrie aufzubieten haben. Ein langer Atem ist nötig, die Umsetzung der Themen aus der Friedensbewegung dauert oft lange, siehe die Geschichte der Arbeiterbewegung oder der Frauenrechtsbewegung (wie lange dauerte es, bis es zu einem arbeitsfreien Wochenende kam? Und es dauerte 150 Jahre bis zum Wahlrecht für Frauen!).

Elsa Rassbach gab zu Bedenken, dass wir von amerikanischer Warte eine erfolgreiche Friedenbewegung hätten, zum Beispiel die Proteste gegen Ramstein und Drohnen. Wir hätten in Deutschland die Infrastruktur, mit der wir vieles bewirken könnten. Die deutsche Friedensbewegung wäre beispielhaft.

Fazit: Das Wohl in der Welt hängt davon ab, wie stark Völker- und Menschenrechte sind. Ja zum Schutz der Menschenrechte durch Prävention. Nein zum Krieg!


Aktuelle Links auf Berichte über die Friedenskonferenz:

https://www.pressenza.com/de/2017/02/15-internationale-muenchner-friedenskonferenz-frieden-und-gerechtigkeit-gestalten-nein-zum-krieg/

http://fairmuenchen.de/friedenskonferenz-statt-sicherheit/

https://www.torial.com/fritz.letsch/portfolio/193501

http://lora924.de/?p=37031

https://seenthis.net/sites/1121245

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-sicherheitskonferenz-alle-sprechen-von-sicherheit-dieser-mann-spricht-vom-frieden-1.3381026

da kommt auch die Friedenskonferenz vor:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sicherheitskonferenz-polizei-will-bei-muenchner-siko-fuer-groesstmoegliche-sicherheit-sorgen-1.3378530

 

die Videoaufzeichnung des Vortrags von Fabian Scheidler - Risse in nder Megamaschine -

vom 17.2. ist nun online: http://www.megamaschine.org/videos/#friedenskonferenz

 


Programm der Internationalen Friedenskonferenz, 17.2. - 19.2. 2017

Aktuell 12.2. 2017: Harald Welzer hat abgesagt !

Harald Welzer (Soziologe, FUTURZWEI- Stiftung Zukunftsfähigkeit)

mit der Begründung:

Ich glaube, dass in der gegenwärtigen geopolitischen Situation an Abrüstung und Senkung der Rüstungsausgaben in Deutschland nicht zu denken ist; von Ihren Forderungen an die deutsche Politik teile ich lediglich die zur Reduktion der Waffenexporte. 

 

Digitale Pressemappe Stand 15.2.2017

Freitag 17.2., 19:00 Uhr , Einlaß ab 18:00 Uhr                Internationales Forum,                Altes Rathaus, Marienplatz 15, Zugang in der Passage unter dem Alten Rathaus

Kostenbeteiligung: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €, Solidaritätsbeitrag 10,00 €

(hinweis: Hunde oder andere Haustiere werden nicht eingelassen)

Programm                                                                                                   Stand 10.1. 2017

Daniela Dahn (Publizistin und Autorin)

Kooperation oder Konfrontation mit Russland?

Die Expansion der NATO nach Osten hat zu einer neuen Ära der Konfrontation mit Russland geführt. Wie kommen wir zurück zu einer Politik der Entspannung und der gemeinsamen Sicherheit?

 

Fabian Scheidler, Autor von („Das Ende der Megamaschine“, Mitbegründer Kontext TV)

Risse in der Megamaschine

Systemisches Chaos und Wege zu einer gerechteren Weltordnung

Fabian Scheidler demontiert Fortschrittsmythen der westlichen Zivilisation und zeigt, wie die Logik der
endlosen Geldvermehrung von Anfang an menschliche Gesellschaften und Ökosysteme zerrüttet hat.
Die wachsende Instabilität und der absehbare Niedergang der globalen Megamaschine eröffnen heute
jedoch Möglichkeiten für tiefgreifende Veränderungen, zu denen jeder von uns etwas beitragen kann.

 

Elsa Rassbach (US-Bürgerin in Deutschland, Filmemacherin und Journalistin)

 

Gewaltfrei gegen Drohnenkrieg

Die US- Streitkräfte und Geheimdienste benutzen Stützpunkte in Deutschland wie Ramstein und AFRICOM (Stuttgart) für Angriffe mit Kampfdrohnen im weltweiten "Krieg gegen den Terrorismus". Die Bundesregierung duldet rechtswidrige US-Einsätze und beabsichtigt 2017 bewaffnungsfähige Drohnen für die Bundeswehr anzuschaffen. Die CODEPINK-Aktivistin Elsa Rassbach erläutert, wie die US- und deutsche Friedensbewegung gewaltfrei gegen den Einsatz von Kampfdrohnen protestiert und deren internationale Ächtung fordert. Sie hat eine wesentliche Rolle dabei, die Kampagnen der Friedensbewegung in USA und Deutschland zusammen zu bringen.

 

Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

(Träger des Peter-Becker-Preises der Philipps-Universität Marburg für Friedens- und Konfliktforschung 2016 )

Kulturbeitrag: Die Neurosenheimer

Grußwort der Landeshauptstadt München: Christian Vorländer, Stadtrat

Samstag 18.2., 10:00 Uhr: Gesprächsforum,     DGB- Haus, Schwanthalerstr. 64, 

mit den ReferentInnen des Internationalen Forums, ab 9:30 Uhr Kaffee, Brezen etc. Ende gegen 12:30 Uhr

 

Samstag 18.2., 19:00 Uhr                                        DGB- Haus

Friedensethik – Friedenspolitik?

Mit Kirchen und Gewerkschaften im Gespräch.

Wie kann die Friedensbewegung ihren Zielen – Frieden, Abrüstung, Gerechtigkeit – näher kommen? Ausgangspunkt der Diskussion soll das Manifest „Schutz der Menschenrechte durch Prävention“ sein. Ist dieses Manifest geeignet, als Grundlage für gemeinsame Äußerungen von Kirchen und Gewerkschaften zu friedenspolitischen Themen zu dienen?

Podium: Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der Evangelischen. Landeskirche Baden

Simone Burger, DGB-Region Regionsgeschäftsführerin und Vorsitzende DGB Kreisverband München

Wiltrud Rösch-Metzler, Bundesvorsitzende pax christi Deutschland

Moderation: Renate Börger, Journalistin, München

 

Sonntag 19.2., 11:30 Uhr, Friedensgebet der Religionen. Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80

Motto: Trotz alledem

 


Kunst am Bau(m) – Die Friedenstaube muss leider draußen bleiben  

Am  Sonntag den 5.2. schmückten AktivistInnen des Pazifistischen Aktionsbündnisses München die

Grünanlage am Promenadeplatz vor dem Hotel Bayerischer Hof. Dort findet in 2 Wochen die sog.

Sicherheitskonferenz statt. Große und kleine Friedenstauben schmücken jetzt einen Baum sowie eine

Parkbank und die gestrickte Parole: Wir müssen leider draußen bleiben.

Denn bei der Sicherheitskonferenz geht es um Macht und die Durchsetzung von Interessen, nicht um die Sicherheit der Menschen.

Abrüstung jetzt! Fordern die PazifistInnen und weisen hin auf die Internationale Friedenskonferenz,

17.- 19.2. (www.friedenskonferenz.info) und die Antikriegsdemonstration am 18.2., 13:00 Uhr am Stachus.

(am Montag 6.2. Abends war alles wieder entfernt! München ist sauber!)


Prospekt mit dem gesamten Programm


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Hinweis:

Das anfertigen von Video- und Tonaufzeichnungen sowie fotografieren kann bei unseren Veranstaltungen nur nach Rücksprache mit und Genehmigung durch den Trägerkeis Friedenskonferenz erfolgen. Veröffentlichungen (Internet) von Videoaufnahmen kann nur nach Genehmigung durch den Trägerkreis erfolgen.


 

Wir trauern um unseren Friedensfreund    Hans Georg Klee

* 15.3.1959 - + 1.5.2016

Hans Georg hat bei den Friedenskonferenzen 2009 bis 2013 mitgewirkt. In diesem Rahmen hat er eine Reihe von Studientagen ins Leben gerufen und organsiert. Seine Ideen und Ideale leben weiter.

Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz

 

 


Das Alte Rathaus der Stadt München am Marienplatz, hier findet das internationale Forum statt.

Der Zugang befindet sich in der Passage links.

Postanschrift: Marienplatz 15

Achtung: Hunde sind leider nicht erlaubt!

 

 


Übersicht Themen und ReferentInnen der Münchner Friedenskonferenz 2003- 2014
Artikel von Thomas Rödl zur Entstehung und zum politischen Umfeld der Münchner Friedenskonferenz
Beobachtungen auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 von Prof. Mohssen Massarrat
 
Eindrücke von der Sicherheitskonferrenz 2016

 

Trägerkreis der Friedenskonferenz:

 


Organisation und Koordination:
Der Trägerkreis in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk zur Förderung der Friedensarbeit der DFG-VK Bayern (Geschäftsführer: Thomas Rödl)
Koordinationsbüro des Trägerkreises, c/o DFG-VK Bayern, Schwanthalerstr. 133,
80339 München, Tel 089 - 89 62 34 46; Fax 089 - 834 15 18; E-Mail: muenchen@dfg-vk.de

 


Wir bitten um Spenden zur Finanzierung der Friedenskonferenz!

Ihr Beitrag wird es uns ermöglichen, auch im nächsten Jahr eine internationale Friedenskonferenz durchzuführen!
Konto No. 82 171 20 800, des Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerkes e.V.,
bei der GLS- Bank, BLZ 430 609 67 , Stichwort „Friedenskonferenz“ (Spenden steuerlich absetzbar)
IBAN: DE37 4306 0967 8217 1208 00 ; BIC: GENODEM1GLS
Bitte teilen Sie uns Ihre Adresse mit, bzw. stellen Sie sicher, daß auf dem Überweisungsbeleg Ihre komplette Adresse mitgeteilt wird, wenn Sie eine Spendenquittung benötigen!
Wir bedanken uns bei allen UnterstützerInnen, die die Durchführung der Konferenz ermöglichen!

Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

(das Internationale Forum, das Gesprächsforum und das Fachgespräch im DGB-Haus)


Wir danken den UnterstützerInnen:
Katholischer Fonds; Bertha-von-Suttner-Stiftung der DFG-VK; GEW Bayern und Stadtverb. München;
Kurt-Eisner-Verein / Rosa-Luxemburg-Stiftung; Augsburger Friedensinitiative; Arbeitsstelle konstruktive Konfliktbearbeitung, Nürnberg; Münchner Friedensbündnis;
FI Bad Tölz; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- BdA, LV Bayern;
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